Das Autonome Frauenhaus bietet für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder zu jeder Tages- und Nachtzeit Zuflucht, Schutz und mehrsprachige Beratung. Anonymität, Vertrauen, Gleichberechtigung, unbürokratische Wege und Unterstützung sind die Grundlage, um Lebenssituationen zu verbessern.

Das Frauenhaus ist offen für Frauen, die von körperlicher, seelischer, sexueller oder ökonomischer Gewalt betroffen sind. Es ist egal, ob Sie geschlagen, beleidigt, bedroht oder vergewaltigt wurden, oder ob Ihnen der Zugang zu Geld verwehrt wurde. Gewalt gegen Frauen kann sehr viele Formen haben.

Sie und Ihre Kinder müssen Gewalt nicht aushalten! Wir wissen wie schwer es ist, den Schritt zu wagen. Sie können sich Hilfe holen!

Jede Frau, die den Schritt ins Frauenhaus wagt und schafft, erhält kontinuierliche Beratung während des gesamten Aufenthaltes:

Dies kann verschiedene Themen beinhalten wie zum Beispiel:

Ein Zuhause ohne Gewalt
Absolute Geheimhaltung der Adresse und der persönlichen Daten
Abklärung von Sicherheitsfragen und -plänen
Interkultureller Wohnort Frauenhaus
Stärkung von Eigenverantwortung und Erziehungskompetenz
Unterstützung bei Trennungsängsten
Begleitung zu Einrichtungen und Behörden (Wohnungsamt, Gericht, Kindergeldkasse, Kinderbetreuung, Schule, Arbeit,…)
Begleitung traumatisierter Frauen bei direkten Angriffen und Gewalt während des Frauenhausaufenthaltes und/oder bei sekundären Traumatisierungen
Migration und Integration, Toleranz und Lebensvielfalt
Entwicklung von Konfliktlösungs- und Bewältigungsstrategien
Hartz IV
Gesundheitsfürsorge (u.a. Begleitung zu Ärzten, Psychotherapeuten, in Kliniken,…)
Ausländerrechtsangelegenheiten mit Härtefallregelungen
Empathietraining und Ressourcenarbeit
Empowerment- und Partizipationsprojekte
Unterstützung bei Armut und Verschuldung
Unterstützung bei der Wohnungssuche
Unterstützung bei der Erwerbstätigkeit, Ausbildung, Fortbildung und Sprachkursen
Kindererziehung und -versorgung
Elterliche Sorge und Umgangsrecht
Mit 40 Plätzen im Autonomen Frauenhaus bietet sich für jede Frau die Möglichkeit, im Haus Neues zu erfahren und zu erproben, um bislang ungelöste Probleme zu bewältigen. Die Enttabuisierung der Gewalt spielt dabei eine große Rolle.

Nur was ausgesprochen wird, kann sich während des Aufenthaltes verändern!

Frauen werden als Gestalterinnen ihrer gewaltfreieren Zukunft gesehen, gefördert und gefordert. Die Beratungsprozesse orientieren sich an Entscheidungen jeder einzelnen Frau.

Um der Vielfalt der Interessen und Bedürfnisse der Frauen gerecht zu werden ist es zunehmend notwendig, Kooperationen und Vernetzungen auszubauen, damit Frauen erfolgreich handeln. Gruppenangebote stärken vorrangig das soziale Miteinander aller Bewohner_innen dahingehend, Konflikte verbal zu lösen, Diskriminierungen aufzudecken, Toleranz zu wecken und Solidarität zu fördern.

Dazu gehören z.B. Hausversammlungen, Themenabende, Alltagsbesprechungen, Hausorganisation, Sicherheitstraining sowie feuergesetzliche Übungen, Mütterabende, Fachgespräche mit Referentinnen (z.B. Gynäkologin, Rechtsanwältin), Ausflüge und Freizeitaktivitäten, Feriengestaltung, Familiengespräche, Konfliktlösung in Gruppen, kreative Workshops, Vernetzung zu Ehemaligen und Kooperationspartner_innen, Rollenspiele, Heimwerken und Kochen; mittelfristige Projekte, wie z.B. die Vorbereitung einer Ausstellung, die Vorbereitung und Unterstützung von politischen Aktionen, die Entwicklung eines Folders etc.

Opening Hours

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Marlesgrube 49/51 23552 Lübeck Frauenhaus

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53.8638237, 10.682277399999975

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